Der Götz-Friedrich-Stiftung 2019 – das sind die Preisträger:

Den Götz-Friedrich-Preis 2019 erhält die Schweizer Regisseurin Nina Russi für ihren Bernstein-Abend „Trouble in Tahiti“ / „A Quiet Place“ am Theater Aachen. Der Götz-Friedrich-Preis ist mit 7500 Euro dotiert. Nina Russi, 35, hat während ihrer Zeit als Spielleiterin am Opernhaus Zürich mehrere Inszenierungen erstellt, unter anderem die Uraufführungen „Der Traum von Dir“ auf der Studiobühne des Opernhauses vom Schweizer Komponisten Xavier Dayer sowie für die Theater Bern und Winterthur die Familienoper „Reise nach Tripiti“. Am 16. 11. 2019 folgt am Opernhaus Zürich „Coraline“ von Mark-Anthony Turnage. (www.ninarussi.ch)

Den Studiopreis hat die Jury der deutschen Regisseurin Kai Anne Schuhmacher zuerkannt für ihre Inszenierung von Viktor Ullmanns „Der Kaiser von Atlantis“ am Theater Gera. Der Studiopreis ist mit 2500 Euro dotiert. Kai Anne Schuhmacher, 31, lebt in Köln und arbeitet freischaffend in ganz Europa als Regisseurin, Librettistin und Theaterautorin, Figurenspielerin und Puppenbauerin. Bis 2017 war sie Assistentin und Spielleiterin an der Oper Köln, wo sie auch „The Rape of Lucretia“, „Hoffmanns Erzählungen für Kinder“ und „Pierrot lunaire“ inszenierte. Im Mai 2020 wird sie in Köln bei Mozarts „Die Entführung aus dem Serail“ Regie führen. (www.kaianneschuhmacher.com)

Der Götz-Friedrich-Preis 2019 wird verliehen – im Rahmen der Herbsttagung der dok – am 7. November vor der Vorstellung „Die Liebe zu den drei Orangen“ in der Staatsoper Stuttgart.

Deutsche Opernkonferenz übernimmt Götz-Friedrich-Preis

Der renommierte Götz-Friedrich-Preis kann mit Preisträgern wie Franziska Severin, Stefan Herheim, Sebastian Baumgarten, Benedikt von Peter, Elisabeth Stöppler und jüngst Yuval Sharon oder Mizgin Bilmen eine stolze Reihe junger Opernregisseure präsentieren, deren Karriere durch den Preis einen kräftigen Anstoß bekommen hat.

Der große Regisseur Götz Friedrich hatte den Preis gestiftet, um den besonders Begabten unter dem Nachwuchs eine Chance zu geben. Die lange Zeit der niedrigen Zinsen bringt Stiftungen jedoch in Schwierigkeiten: Wenn das Stiftungskapital nichts mehr abwirft, können weder Preisgelder noch die notwendigen Reisen der Jurymitglieder bezahlt werden.

Die Deutsche Opernkonferenz – der Zusammenschluss der großen Häuser im deutschsprachigen Raum – hat sich daher entschlossen, die Finanzierung des
Götz-Friedrich-Preises zu übernehmen. Als Preis der Deutschen Opernkonferenz wird er in Zukunft in zweijährigem Rhythmus von einer Jury aus vier Opernintendanten unter Vorsitz von Bernd Loebe von der Oper Frankfurt vergeben. Weitere Jury Mitglieder sind Andreas Homoki von Opernhaus Zürich, Barrie Kosky von der Komischen Oper Berlin und Christoph Meyer von der Deutschen Oper am Rhein. Fünftes Mitglied der Jury ist der neue Geschäftsführer des Götz-Friedrich-Preises, Bernd Feuchtner. Junge Regisseurinnen und Regisseure können sich ab sofort bewerben über www.goetz-friedrich-preis.de.

Die Götz-Friedrich-Stiftung gibt die Preisträger der Spielzeit 2016/17 bekannt:

Den mit 5.000€ dotierten Götz-Friedrich-Preis bekommt Mizgin Bilmen für ihre Inszenierung von Marc-André Dalbavies Oper „Charlotte Salomon“ (deutsche EA) am Theater Bielefeld.

Den Studio-Preis, dotiert mit 2.500€, erhält Anna Drescher für die Inszenierung von Udo Zimmermanns „Weisse Rose“ am Theater Orchester Biel Solothurn.

Die Preisgelder wurden, wie auch in den vergangenen Jahren, von der Gasag gestiftet.

Die Götz-Friedrich-Stiftung gibt die Preisträger der Spielzeit 2016/17 bekannt:

Den mit 5.000€ dotierten Götz-Friedrich-Preis bekommt Mizgin Bilmen für ihre Inszenierung von Marc-André Dalbavies Oper „Charlotte Salomon“ (deutsche EA) am Theater Bielefeld.

Den Studio-Preis, dotiert mit 2.500€, erhält Anna Drescher für die Inszenierung von Udo Zimmermanns „Weisse Rose“ am Theater Orchester Biel Solothurn.

Die Preisgelder wurden, wie auch in den vergangenen Jahren, von der Gasag gestiftet.

Die Preisverleihung fand am 2. November 2017 um 20 Uhr im Wappensaal des Roten Rathauses in Berlin-Mitte statt.