Ks. Karan Armstrong-Friedrich

Zunächst als Pianistin ausgebildet, schloss Karan Armstrong 1963 beim Concordia College in den USA dem Titel Bachelor of Music ab.

Ihr Operndebüt gab sie 1965 in San Francisco als Musetta in Puccinis La Bohème. Karan Armstrong debütierte 1967 an der „Met“ und war häufig an der New York City Opera zu hören.

In Europa debütierte Armstrong 1974 als Micaëla in Bizets Carmen an der Opéra du Rhin in Strasbourg. Im darauf folgenden Jahr machte sie mit ihrer ersten Salome (Strauss) am selben Haus europaweit auf sich aufmerksam. Es schlossen sich zahlreiche Engagements in ganz Europa an, bei den Bayreuther Festspielen 1979 sang sie die Elsa im Lohengrin in der Regie ihres späteren Ehemannes Götz Friedrich.

Karan Armstrong sang ab den 80er Jahren häufig an der Deutschen Oper Berlin sowie an der Komische Oper, in Wien, Paris und London, wo ihre Interpretation der Bergschen Lulu besonders erfolgreich war, in Los Angeles und am Bolschoi Theater in Moskau.

Karan Armstrong wurde u.a. als die „Primadonna der Moderne“ betitelt, weil sie zahlreiche Opern-Uraufführungen mitgestaltet hat. So sang sie in von  Einems „Jesu Hochzeit“ (den Tod), in  Sinopolis „Lou Andrea Salomé“ (Titelrolle) , in Berios „Un re in ascolto“, in Höllers „Maître et Marguerite“ und in Matthus' „Desdemona und ihre Schwestern“.

1985 wurde Karan Armstrong zur Baden-Württembergischen Kammersängerin, 1994 zur Kammersängerin des Landes Berlin ernannt.

Karan Armstrong arbeitet neben ihrer Bühnentätigkeit als Dozentin und seit Kurzem auch als Regisseurin.

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