Die Stiftung wurde am 1. September 1995 gegründet.
Satzung der Götz Friedrich-Stiftung
Vorstand der Götz Friedrich-Stiftung

Über eine Spende oder Zustiftung würde sich die Götz-Friedrich-Stiftung freuen.

Konto-Nr.: 5465033004
bei der Berliner Volksbank
BLZ: 10090000

Satzung der Götz Friedrich-Stiftung

§ 1

Name, Rechtsform, Satzung

Die Stiftung führt den Namen

Götz Friedrich-Stiftung.

Sie ist eine rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts und hat ihren Sitz in Berlin.


§ 2

Zweck

(1)
Zweck der Stiftung ist, die Berufsausbildung von Opernregisseuren zu fördern.

(2)
Der Stiftungszweck wird insbesondere verwirklicht durch

- die Vergabe von Stipendien an in der Ausbildung befindliche Opernregisseure;

- die Vergabe von Preisen zur Honorierung besonderer, im Rahmen der Berufsausbildung erbrachter Leistungen von Opernregisseuren.

(3)
Ein Rechtsanspruch auf die Zuwendung von Stiftungsmitteln besteht nicht.

(4)
Die Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabeordnung.

(5)
Die Stiftung ist selbstlos tätig; sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.


§ 3

Vermögen, Verwendung der Mittel

(1)
Das Stiftungsvermögen besteht im Zeitpunkt der Genehmigung aus einem Anspruch auf Übertragung eines Geldbetrages in Höhe von 200.000,00 DM.

(2)
Das Stiftungsvermögen ist in seinem Bestand ungeschmälert zu erhalten. Zur Erfüllung des Stiftungszweckes dürfen nur dessen Erträge sowie etwaige Zuwendungen herangezogen werden, soweit diese nicht als Zustiftungen zur Erhöhung des Stiftungsvermögens bestimmt sind.

(3)
Mittel dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem zweck der Stiftung fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.


§ 4

Vorstand

(1)
Organ der Stiftung ist der Vorstand.

(2)
Der Vorstand besteht aus drei Mitgliedern. Der erste Vorstand wird von Stiftern im Stiftungsgeschäft bestimmt.

(3)
Im Falle des Ausscheidens eines Vorstandsmitgliedes tritt an seine Stelle der von den verbleibenden Mitgliedern zu wählende Nachfolger.

(4)
Die Mitglieder des Vorstandes führen ihr Amt bis zum Amtsantritt ihrer Nachfolger weiter.


§ 5

Vorsitz, Beschlußfassung

(1)
Der Vorstand wählt aus seiner Mitte einen Vorsitzenden und einen stellvertretenden Vorsitzenden.

(2)
Der Vorstand faßt seine Beschlüsse in Sitzungen oder im Wege schriftlicher Abstimmung. Der Vorsitzende oder der stellvertrende Vorsitzende lädt alle Vorstandsmitglieder schriftlich unter Mitteilung der genauen Tagesordnung zur Sitzung ein oder fordert sie zur schriftlichen Abstimmung auf. Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn mindestens 2/3 seiner Mitglieder in der Sitzung anwesend sind. An einer schriftlichen Abstimmung müssen sich mindestens 2/3 der Vorstandsmitglieder beteiligen.

(3)
Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der Anwesenden oder der sich an einer schriftlichen Abstimmung beteiligenden Mitglieder gefaßt, soweit die Satzung nichts anderes bestimmt. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, in seiner Abwesenheit die des stellvertretenden Vorsitzenden.

(4)
Die Aufhebung der Stiftung, die Zusammenlegung mit einer anderen Stiftung oder die Änderung des Zwecks kann nur in einer Sitzung bei Anwesenheit sämtlicher Vorstandsmitglieder einstimmig beschlossen werden. Solche Beschlüsse sind nur bei Vorliegen wesentlicher Änderungen der Verhältnisse zulässig.

(5)
Über die Sitzung des Vorstandes ist eine Niederschrift anzufertigen, die vom Sitzungsleiter zu unterzeichnen ist. Beschlüsse sind im Wortlaut festzuhalten.


§ 6

Aufgaben des Vorstandes, Vertretung

(1)
Der Vorstand verwaltet die Stiftung nach Maßgabe der Satzung in eigener Verantwortung. Er hat dabei den Willen der Stifter so wirksam und nachhaltig wie möglich zu erfüllen. Die Vorstandsmitglieder sind zur gewissenhaften und sparsamen Verwaltung des Stiftungsvermögens und der sonstigen Mittel verpflichtet.

(2)
Die Mitglieder des Vorstandes üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich und unentgeltlich aus. Sie haben jedoch Anspruch auf Ersatz ihrer baren Auslagen.

(3)
Der Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzende vertreten die Stiftung gerichtlich und außergerichtlich jeweils allein.

(4)
Der Vorstand beschließt über die Vergabe von Stipendien und Preisen. Er soll sich vor der Beschlußfassung von fachkundigen Personen beraten lassen. Der Vorstand kann solche fachkundigen Personen als "Jury" damit beauftragen, ein Verfahren zur Auswahl der für Stipendien und Preise in Betracht kommenden Kandidaten durchzuführen und geeignete Kandidaten vorzuschlagen. Der Vorstand wird die Aufsichtsbehörde über die Zusammensetzung der Jury unterrichten.


§ 7

Geschäftsführung

(1)
Die Einnahmen und Ausgaben der Stiftung sind aufzuzeichnen und die Belege zu sammeln. Zum Ende eines jeden Geschäftsjahres sind Aufstellungen über die Einnahmen und Ausgaben der Stiftung und über ihr Vermögen sowie ein Bericht über die Erfüllung des Stiftungszweckes zu fertigen. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

(2)
Der Vorstand kann die gem. Abs. 1 gefertigten Aufstellungen durch einen öffentlich bestellten Wirtschaftsprüfer oder eine anerkannte Wirtschaftsprüfergesellschaft prüfen zu lassen, sofern die Mittel es zulassen.


§ 8

Staatsaufsicht

(1)
Die Stiftung unterliegt der Staatsaufsicht Berlins gem. den Vorschriften des Berliner Stiftungsgesetzes (StiftG Bln).

(2)
Die Mitglieder des Vertretungsorgans sind nach § 8 StiftG Bln verpflichtet, der Aufsichtsbehörde

• unverzüglich die jeweilige Zusammensetzung des Vorstandes einschl. der Verteilung der Ämter innerhalb des Vorstandes anzuzeigen, zu belegen (Wahlniederschriften, Bestellungsurkunden, Annahme- bzw. Rücktrittserklärungen oder sonstige Beweisunterlagen) und die jeweiligen Anschriften der Stiftung und der Mitglieder des Vertretungsorgans mitzuteilen;
• eine Jahresabrechnung mit einer Vermögensübersicht, ersatzweise - falls sie von der Möglichkeit gem. § 7 Abs. 2 Gebrauch machen - einen Prüfungsbericht gem. § 8 Abs. 3 StiftG Bln und einen Bericht über die Erfüllung des Stiftungszweckes einzureichen, und zwar innerhalb von 4 Monaten nach Schluß des Geschäftsjahres;
• der Vorstandsbeschluß über die Feststellung des Jahresberichtes ist beizufügen.

(3)
Beschlüsse über Satzungsänderungen, Aufhebung der Stiftung oder ihre Zusammenlegung mit einer anderen Stiftung bedürfen der Genehmigung der Aufsichtsbehörde. Die Genehmigung ist von den nach § 6 Abs. 3 StiftG Bln vertretungsberechtigten Vorstandsmitgliedern bei der Aufsichtsbehörde zu beantragen.


§ 9

Vermögensanfall

Bei Aufhebung der Stiftung ist das Vermögen auf den Förderkreis der Deutschen Oper e.V. Berlin zu übertragen mit der Auflage, es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke gem. § 2 oder diesen so nahe wie möglich kommenden Zwecke zu verwenden.

Berlin, den 1. September 1995

(Dr. Alard von Rohr)
In Vollmacht für:
- Grundkreditbank eG, Berlin
- art'büro bureau gewerbeflächenvermietungsgesellschaft mbh
- Wa-Ku Sanitär- und Heizungstechnischer Kundendienst GmbH & Co Gesundheitstechnik KG
- Robert Bosch GmbH
- Weberbank Berliner Industriebank KGaA
- Klaus Groth
- DePfa-Immobilienmanagement AG
- Dr. Gernot Moegelin
- Klaus Winter
- Karl G. Hertel
- LandesBank Berlin

- Stifter -

<< zurück
Der Vorstand
Dr. Karlheinz Knauthe
(Vorsitzender)
Dr. Alard von Rohr
(Stellvertretender Vorsitzender)
Dr. h.c. André Schmitz

<< zurück