Ausschreibung
des
Regie-Preises
der Götz-Friedrich-Stiftung



Die Götz-Friedrich-Stiftung würdigt und fördert herausragende Leistungen im Bereich der Musiktheaterregie und vergibt zum Zweck der Nachwuchsförderung für die beste Inszenierungsarbeit auch in der Spielzeit 2016/17 auf dem Gebiet der Musiktheaterregie wieder ihren mit

Euro 5.000 dotierten Regiepreis.

Seit der Spielzeit 2009/10 verleiht die Götz-Friedrich-Stiftung einen weiteren Preis, den Studio-Preis. Dieser mit 2.500 Euro dotierte Preis soll für die beste Regie im Bereich Kindermusiktheater, experimentelles Musiktheater oder Kammeroper vergeben werden.


Der Intendant der Deutschen Oper Berlin, Dietmar Schwarz, schreibt einen zusätzlichen Preis aus: Den Sonderpreis Tischlerei Deutsche Oper Berlin.

Mit dem „Sonderpreis Tischlerei Deutsche Oper Berlin“ werden junge Regisseure und Regisseurinnen ausgezeichnet, die auf dem Gebiet des experimentellen Musiktheaters auf sich aufmerksam machen. Der Preisträger oder die Preisträgerin dieses Sonderpreises werden eingeladen, gemeinsam mit der Dramaturgie des Hauses ein neues Projekt zu entwickeln und zur Uraufführung in der Tischlerei zu bringen.


Bewerbungsvoraussetzungen

Teilnahmeberechtigt sind Opernregisseurinnen und -regisseure im Alter bis 35 Jahren.

Prämiert werden Musiktheater-Inszenierungen, die als Neuproduktionen an einem deutschsprachigen öffentlichen oder privaten Theater in der Spielzeit 2016/2017 Premiere haben und von den Juroren besucht werden können.

In Ausnahmefällen kann nach Ermessen der Jury sowohl eine Inszenierung innerhalb von Festspielen als auch eine Abschlussarbeit an einer deutschen Hochschule in die Auswahl mit einbezogen werden, wenn diese Produktion von Mitte 2016 bis Mitte 2017 Premiere haben.

Die Bewerbung sollte den Lebenslauf, die Benennung des inszenierten Werkes unter Angabe des Termins der bevorstehenden Aufführung sowie eine kurze Darstellung des Konzepts der Produktion enthalten.


Auswahlverfahren

Der Vorstand der Götz Friedrich-Stiftung hat die folgende Jury zur Auswahl und Prämierung der vorgeschlagenen Inszenierungen eingesetzt:

Kammersängerin Karan Armstrong-Friedrich
Dr. Bernd Feuchtner
Saskia Kuhlmann
Prof. Matthias Remus
Dr. Alard von Rohr
Dietmar Schwarz
Hans Urbanek
Dr. Christian Wildhagen

Die Jury entscheidet nach eigenem Ermessen, welche Produktionen sie in die Auswahl aufnimmt.

Wesentliches Kriterium für diese Auswahl ist, dass die Arbeit im Bereich des Musiktheaters deutlich selbstständige innovative Akzente setzt. Sie sollte darüber hinaus die Fähigkeit der Regisseurin / des Regisseurs zur Integration aller eine Aufführung gestaltenden Kräfte und Elemente erkennbar werden lassen.

Bewerbungen sind per Post und per e-mail zu richten an die Geschäftsführerin:

Saskia Kuhlmann
Götz Friedrich-Stiftung

Fritschestrasse 65
10585 Berlin


saskia.kuhlmann@t-online.de