Benedikt von Peter

1977 geboren studierte Benedikt von Peter Musikwissenschaft, Germanistik, Jura und Gesang. Er war Assistent von Luca Ronconi und Peter Mussbach bei den Salzburger Festspielen und Regiemitarbeiter von Christof Loy in mehreren Produktionen u.a. an der Hamburgischen Staatsoper, der Deutschen Oper am Rhein und der Oper Frankfurt.

Er war Mitinitiator der „Akademie Musiktheater Berlin Salzburg“ für junge Oper- und Theaterschaffende und gründete mit einigen Mitgliedern die Produzentengemeinschaft „evviva la diva“ mit der er mehrere Projekte realisierte, u.a. die Uraufführung von Zwei Etagen. Keine Treppe von Klaus Lang am Hebbel Theater Berlin, die für das Festival Impulse nominiert wurde. Von 2003 bis 2005 war Benedikt von Peter Spielleiter an der Hamburgischen Staatsoper und erarbeitete dort im Rahmen der Komponistenwerkstatt Alexander Munos D´un carnet d´un damné  sowie die deutsche Erstaufführung von Peter

Eötvös Angels in America, die von Presse und Publikum einhellig gefeiert wurde und 2006 zum Holland Festival eingeladen war. Ebenfalls 2006 eröffnete er die Spielzeit in Heidelberg mit Chief Joseph von Hans Zender. Für diese Produktion erhielt er den Götz Friedrich Preis für Opernregie. In dieser Spielzeit hatte er Premiere mit Händels Theseus an der Komischen Oper Berlin, sowie mit Tschaikowskys Eugen Onegin am Theater Heidelberg. In der folgenden Spielzeit inszeniert er Verdis Die Räuber an der Oper Frankfurt sowie Dialogues des Carmelites von Francis Poulenc am Theater Basel. Seit 2007 arbeitet Benedikt von Peter als Dozent für Regie an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Frankfurt.

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