Benjamin Schad
Benjamin Schad, geboren 1981, studierte Theaterregie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main bei Hans Hollmann und Christof Loy. Bereits seine erste Inszenierung während des Studiums, Strawinskys „Histoire du soldat“, wurde 2005 ans Staatstheater Wiesbaden eingeladen. Es folgten Arbeiten am Teatro Poliziano Montepulciano („Dido und Aeneas“), Stadttheater Giessen („Der gestiefelte Kater“) und weitere Produktionen in Frankfurt und Mainz. Seit 2005 verband ihn eine enge Zusammenarbeit mit KS William Cochran, der ihn für zwei mobile Opernproduktionen für Kinder und Jugendliche engagierte. 2007 schloss er das Studium mit seiner Diplominszenierung an der Oper Frankfurt ab („Mozart und Salieri“ und Mozarts Requiem-Fragment).

Anschliessend war er drei Spielzeiten an der Oper Köln als Spielleiter und Regieassistent beschäftigt. Hier arbeitete er mit Regisseuren wie Uwe Eric Laufenberg, Tilman Knabe, Patrick Kinmonth, Robert Carsen, Martin Duncan, Katharina Thalbach und weiteren zusammen und studierte zahlreiche Wiederaufnahmen neu ein, u.a. Walküre und Götterdämmerung beim Gastspiel der Kölner Oper auf der EXPO in Shanghai. Im Februar 2011 inszenierte er Brittens "The turn of the screw" an der Oper Köln in der Trinitatiskirche, diese Produktion wurde in mehreren NRW-Kritikerumfragen als beste Inszenierung der Spielzeit genannt. Seit der Spielzeit 11/12 arbeitet er als freier Regisseur für Oper und Schauspiel.

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