Nadja Loschky
Nadja Loschky, Jahrgang 1983, studierte Musiktheaterregie an der HfM "Hanns Eisler" in Berlin. 
Parallel zu ihrem Studium arbeitete sie bereits als Assistentin von Hans Neuenfels und als freie Regisseurin an den Städtischen Bühnen Osnabrück.
An diesem Theater erarbeite sie in den folgenden Jahren ihre ersten Inszenierungen im Bereich Kinder- und Jugendtheater.
2006 wurde ihre Interpretation von Frieds Monooper "Das Tagebuch der Anne Frank" zum Theatertreffen der Jugend nach Berlin eingeladen.
Es folgten weitere Engagements, unter anderem am Staatstheater Kassel.
Im Anschluss an ihre praktische Diplomprüfung 2009 inszenierte Nadja Loschky Verdis "La Traviata" und Rossinis "Der Barbier von Sevilla" an den Städtischen Bühnen Osnabrück, sowie "Faust" von Charles Gounod am Staatstheater Kassel.
2011 debütierte sie mit ihrer Inszenierung der Uraufführung der Familienoper "Mikropolis" von Christian Jost an der Komischen Oper Berlin.
Im Jahr 2012 folgten Inszenierungen von Brittens "A Midsummer Night's Dream" am Staatstheater Kassel, Mozarts "Entführung aus dem Serail" am Theater Heidelberg, sowie der Familienoper "Die Schatzinsel" (Frank Schwemmer) am Opernhaus Zürich.
Im Anschluss inszenierte Nadja Loschky Verdis "Simon Boccanegra" am Theater Aachen und Händels "Alcina" am Luzerner Theater.
2014 führte sie die Umsetzung von Mozarts "Così fan tutte" erneut ans Theater Heidelberg und mit "Madama Butterfly" inszenierte sie am Theater Bielefeld ihre erste Puccini-Oper.
2015 folgten Inszenierungen von Christian Josts Uraufführung "Rote Laterne" am Opernhaus Zürich, sowie von Boiledieus selten gespielter Oper "La dame blanche" am Oldenburgischen Staatstheater.
Zur Zeit probt die junge Regisseurin am Theater Heidelberg, wo sie mit Mozarts Figaro die Spielzeit 2015/16 eröffnen wird.
 
Nadja Loschky lebt in Berlin und ist dort neben Ihrer Regietätigkeit projektbezogen auch als Dozentin an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler", sowie der "UDK" Berlin tätig.


zurück / back >>