Philipp Kochheim
Philipp Kochheim, geboren 1970 in Hamburg, absolvierte nach einem abgeschlossenen Magisterstudium der Kunstgeschichte 1995 bis 2000 eine fünfjährige Assistenz bei John Dew u. a. an der Wiener Staatsoper. 1997 verantwortete er Gogols „Tagebuch eines Wahnsinnigen“ am Dortmunder Schauspiel. Inszenierungen an vielen Theatern in Deutschland folgten, wobei sich Philip Kochheim an Werke unterschiedlichster Ausrichtung heranwagte. Von klassisch bis modern, von Sprech- bis Musiktheater, von experimentell bis konventionell ist bei ihm alles zu finden, so u. a. 1998 Inszenierung eines eigenen Stücks "C.Q.D." am Dortmunder Schauspiel, 1999 Uraufführung von Alexander Goehrs Opern-Tryptichon „NO OPERN“, 2001 Inszenierung von Mozarts "COSI FAN TUTTE" am Theater Heidelberg, 2001 Uraufführung von Erkki-Sven Tüürs "WALLENBERG" und Inszenierung von Purcells "DIDO AND AENEAS" an der Dortmunder Oper, 2004 Verbot der Wilhelmshavener "WARTEN AUF GODOT" -Inszenierung wegen der Besetzung von Estragon und Lucky mit Frauen, 2004 Inszenierung von Brecht/Weills "AUFSTIEG UND FALL DER STADT MAHAGONNY" am Staatstheater Darmstadt. Seit der Spielzeit 2004/2005 ist Philip Kochheim Oberspielleiter der Oper am Staatstheater Darmstadt. Zuletzt wurde man auf ihn durch die „Jekyll & Hyde“-Inszenierung am Theater Lüneburg aufmerksam, über die ein Kritiker schrieb: „Es ist das Beste, Spannendste und Aufregendste, was seit langem im Lüneburger Musiktheater zu sehen ist“. Für seine Arbeit erhielt er 2003 den "Otto-Kasten-Preis" der Intendantengruppe des Deutschen Bühnenvereins. 2004 wurde ihm der Götz-Friedrich-Preis für Regie verliehen.

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