Lorenzo Fioroni
Lorenzo Fioroni wurde 1972 im schweizerischen Locarno geboren.
Noch während seiner Schulzeit absolvierte er eine Ausbildung zum Cellisten an den Staatlichen Hochschulen für Musik in Dortmund und Köln. Er konzertierte in vielen Ländern Europas sowie in Kanada und war u.a. Mitglied des Orchestre Mondial des jeunesses musicales und des Tibor Varga Kammerorchesters Sion.
1992-97 studierte er Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Prof. Götz Friedrich und assistierte an der Staatsoper Hamburg, Kampnagel Hamburg und am Stadttheater Bern, 1994/95 war er Mitarbeiter von Ruth Berghaus am Opernhaus Zürich.
1997-2001 war er Assistent und Regisseur an den Städtischen Bühnen Münster. Seit 2001 ist er freischaffender Regisseur.
Engagements führten ihn u.a. an die Theater in Münster, Strasbourg, Dresden und Kassel, wo er Werke wie "Orphée aux Enfers“, „Così fan tutte“, „Pelléas & Mélisande“ inszenierte. 2004 war er bei den Dresdner Musikfestspielen verantwortlich für die Regie der wieder ausgegrabenen opera seria „Amor e Psiche“ des Mozartzeitgenossen Joseph Schuster.
Im Juni 2005 hatte am Staatstheater Kassel seine Inszenierung von A. Honeggers „Jeanne d‘Arc au bûcher“ Premiere, eine Produktion, die mit dem renomierten Götz Friedrich Regiepreis 2005 ausgezeichnet wurde. Im Oktober folgten G. Verdis „Nabucco“ in Osnabrück.
2006 setzte er in Kassel „Cyrano de Bergerac“ in Szene und debütierte im November an der Deutschen Oper Berlin mit Verdis „Simon Boccanegra“. In Osnabrück brachte er seine stark beachtete Deutung von Poulencs „Dialogues des Carmélites“ heraus.
In der Spielzeit 2006/2007 inszenierte er am Staatstheater Kassel "Die Italienerin in Algier" von Gioacchino Rossini.

zurück / back >>