Jörg Behr
Die Götz Friedrich-Stiftung verleiht
Jörg Behr
für seine Inszenierung
"Hyperion"
von Bruno Maderna
An den Städtischen Bühnen, Freiburg den Regiepreis der Spielzeit 2001/2002.

Die Regiearbeit war in ihrem Gesamt-eindruck von enormer Dichte und theatralischer Kraft. Der Regisseur stellte damit sowohl seine große Begabung zur dramaturgischen Er- und Bearbeitung der musikalischen Vorlage als auch sein Talent in der szenischen Umsetzung und in der geschickten Nutzung der musikalischen und theatralischen Mittel eindrucksvoll unter Beweis.


Jörg Behr, geboren 1972 in Bremen, studierte während der Schulzeit als Jungstudent Violine an der Bremer Hochschule für Künste. Nach dem Abitur absolvierte er den Studiengang Musiktheater-Regie in Hamburg (Leitung: Götz Friedrich), den er 1997 mit der Inszenierung von Luciano Berios Fassung von Mozarts Zaide abschloss. Von 1997 bis 2004 war er als Regieassistent und Spielleiter an der Staatsoper Stuttgart unter Klaus Zehelein engagiert und arbeitete mit Regisseuren wie Jossi Wieler, Martin Ku?ej, Christof Nel, Peter Mussbach, Joachim Schlömer und Hans Neuenfels zusammen. Er inszenierte unter anderem am Theater Freiburg Hyperion von Bruno Maderna und Arianna von Benedetto Marcello, am Theater Krefeld/Mönchengladbach Strawinskys Geschichte vom Soldaten, an der Staatsoper Stuttgart einen Songabend von Brecht/Weill/Eisler, an der Kleinen Szene der Semperoper Dresden die Uraufführung Quicksilver von Georg Gräwe und am Theater Aachen Brittens Peter Grimes. Zuletzt folgten die Entführung aus dem Serail am Theater Osnabrück, die Schweizer Erstaufführung der Drei Wasserspiele von Detlev Glanert in Zürich und Poulencs Dialogues des Carmélites am Staatstheater Oldenburg. Jörg Behr war Stipendiat der Stiftung Musiktheater heute, des Forum Neues Musiktheater Stuttgart und der Akademie Schloss Solitude.

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